Türchen 1 im #zeilenfeueradvent – Ich als Lektorin

Ich als Lektorin

In meine Arbeit als Lektorin stecke ich viel meiner Persönlichkeit. Ob das professionell ist? Ich denke schon, denn so können meinen Stärken für Euch arbeiten.


Wie ist also diese Lektorin in mir?

Gewissenhaft, verlässlich, transparent und ehrlich: Ich plane und arbeite stets so, dass ich die vereinbarten Fristen einhalte. Dabei bin ich natürlich trotzdem maximal genau. Halbe Sachen kommen mir gar nicht in die Tüte. Deshalb bespreche ich das gesamte Projekt vorab sehr detailliert mit meinen Auftraggeber*innen, damit nirgends bösen Überraschungen lauern und alles klar strukturiert und durchführbar ist.

Unnachgiebig, konsequent, lösungs- und entwicklungsfokussiert: Ich bohre nach. Ich bohre und bohre und bohre, manchmal stochere ich richtig in Stellen, die noch nicht greifbar sind, herum – vor allem, was Figurendarstellung und -entwicklung, Logik, Spannungsbogen und Verständnis angeht. Dabei formuliere ich meine Gedanken während des Lektorierens gern als Fragen, damit der*die Autor*in selbst entscheiden kann, was er*sie sich für das Werk wünscht und gleichzeitig auch selbst auf die Lösung des Problems kommt. Diese Vorgehensweise empfinde ich als sinnvoll, damit ich nicht zu sehr in die Kreativität und das Werk der*des Autor*in eingreife und sie ihre Schreibfertigkeiten und die Herangehensweise an ein Manuskript weiterentwickeln können.
Vielleicht bin ich im Hinblick auf meine Herangehensweise sehr speziell, aber dadurch gewinnt Ihr einen völlig neuen Blick auf Euer Werk und ich versichere, dass Ihr keine Angst vor meiner leidenschaftlichen Art haben müsst.

Verständnisvoll, geduldig, hilfsbereit, optimistisch: Bei allem, was ich meinen Auftraggeber*innen um die Ohren knalle, lasse ich sie trotzdem nie allein. Ich gebe Denkanstöße und Formulierungsbeispiele, halte Plotideen bereit und biete begleitende Telefonate an, um in den direkten Austausch miteinander zu treten. Dabei bleibe ich sachlich und objektiv und würze das Ganze mit einer großzügigen Prise Optimismus und Motivation. Ich glaube an Eure Projekte – von ganzem Herzen. Sofern ihr mich anfragt, nehme ich sie nicht auf Teufel komm raus an, weil ich mein Geld irgendwie verdienen will, sondern weil ich finde, dass sie Potenzial haben, das es nur noch herauszuarbeiten gilt (haha, nur noch, ich weiß, aber gemeinsam schaffen wir das!).

Welche der genannten Eigenschaften sind Euch privat und im Lektorat am wichtigsten? Natürlich könnt Ihr gern auch noch weitere auflisten. Ich freu mich über Eure Kommentare!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Advent! Genießt die kommenden Türchen!

Liebe Grüße

Raphaela

Zeilenfeuerlektorat  


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